Bei der Arbeit, Blog Deutsch, Parenting

Selbst ist die Frau und ständig kennt sie sowieso: Teil 2 – Der Gründerwettbewerb

Geschafft, es ist geschafft, ich kann es selbst noch kaum glauben, aber mein Email Eingang hat mir gerade bestätigt, dass es so ist.

“Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Hiermit bestätigen wir den Eingang Ihrer Bewerbung mit angehängten, ausgefüllten Formularfelder in unserer Redaktion.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Bilanz Magazin Redaktion

Ich kann euch gar nicht sagen, was gerade für eine – zugegebenermassen mir selbst auferlegte – Last von mir fällt und ehrlicherweise habe ich zeitweise schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass wir es vor Ablauf der Frist am 31. März 2017 tatsächlich schaffen werden.

Start up, start where?! Es ist zum Haare raufen.

Unser Pitch Deck vorzubereiten war echt ganz schön nervenzehrend und wenn ich das nächste Mal “Die Höhle der Löwen” gucke, werde ich wohl weniger schnell über die (In)Kompetenz der Kandidaten urteilen. 

In meinem ersten Artikel der Reihe Selbständigkeit habe ich meine grundsätzlichen Gedanken zu diesem Thema ja bereits niedergeschrieben und im Großen und Ganzen hat sich an der Situation auch nichts geändert.

Ich bin absolut in meiner Komfortzone mit meinem aktuellen Job, der mir ein reguläreres Einkommen beschert, dass es eigentlich keinen Anlass gibt an dieser Situation etwas zu ändern – denn sie bietet mir die nötige finanzielle Sicherheit die ich im Alltag brauche, insbesondere seit es nicht mehr nur um mich oder Papa Habibi, sondern um unsere Kinder geht. Startkapital haben meine Freundin und wenn-es-je-dazu-kommt Geschäftspartnerin  auch nicht mal so auf der hohen Kante liegen und uns zu diesem Zeitpunkt zu verschulden kommt schon mal gar nicht in Frage.

Dennoch ist Träumen vom eigenen Unternehmen, in dem ich selbst mein Boss bin und Dinge frei und flexibel gestalten kann doch wohl erlaubt, oder? Und manchmal wird aus Träumen ja sogar Realität. Manchmal.

Wie denn, ohne Geld?

Ganz einfach (- naja, zumindest in der Theorie)! Die Antwort auf die Frage heißt: Gründerwettbewerb.

Wir haben uns konkret für den Gründerwettbewerb START ME UP! entschieden, einfach weil dieser einen sehr renommierten Eindruck macht, namhafte Sponsoren dahinter stehen und das von der Frist auch gerade gut für uns passte. Achso, und nicht zu vergessen, die 100.000€ Preisgeld und das zweiwöchige Power-Coaching in San Francisco was dem GewinnerTeam winkt.

Zu dieser Frist werdet ihr es jetzt wohl nicht mehr schaffen, aber dieses Jahr gibt es in Deutschland sage und schreibe 190 Wettbewerbe dieser Art – wusste ich auch nicht!

Der Nagel sah auch schon mal besser aus…

Es scheint bei uns (in Detschland) wohl viel zu wenig Menschen zu geben, die den notwendigen Mut oder die Not dazu haben, sich aus ihrer Komfortzone herausbegeben und diesen Schritt, der ja nun mal auch ein großes Risiko birgt, zu wagen. Der ein oder andere mag mir widersprechen, aber diese überaus sicherheits-fokussierte Denkweise ist schon sehr typisch deutsch. Und genau aus diesem Grund gibt es diese Wettbewerbe um das deutsche Volk wieder ein bisschen mehr in Richting Unternehmervolk zu transformieren. Auch der Staat stellt einiges an Fördermittel zur Verfügung, so zum Beispiel wenn man sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig macht. 

Papa Habibi  hätte bestimmt schon alleinen im letzten Jahr zehn verschiedene Projektideen auf den Markt gebracht – hätte ich ihn gelassen – vielleicht wären wir jetzt Millionäre oder aber im absoluten Ruin, wir werden es nie erfahren. 

Nun aber dürfen wir hoffen und das ohne zu bangen – eine äußerst bequeme Ausgangsposition, wie ich finde. So heisst es nun also erstmal abwarten, ob die Reihe zum Thema Selbständigkeit hier erst beginnt oder mit dem zweiten Teil bereits ad akta gelegt werden kann. Und somit dann für mich wohl auch die Gesamtidee zu diesem Thema – zumindest fürs erste. Meinen Vater würde es wohl freuen, denn  nach jahrelanger eigener Erfahrung will er mir anscheinend diesen (Alb)Traum ersparen. 

Ich meine, es gäbe da natürlich immer noch als letzte Alternative die Möglichkeit eine Crowdfunding Initiative ins Leben zu rufen. 

Also liebe Freunde, Familie und Follower – fangt schon mal euer Sparschwein zu befüllen. Oder aber drückt uns die Daumen!

Watch this space und allen anderen die sich ebenfalls an dem Wort “eigentlich ist doch alles ok” stören und das Gefühl haben nochmal was Neues zu probieren, kann ich nur raten sich so einen Wettbewerb auszugucken, denn das Schöne ist – man kann nur gewinnen, ob Geld oder Erfahrung!

In diesem Sinne, believe in yourself and go for it! Und zu guter letzt noch mein favourite motivational quote:

“If someone asks you, if you can do it, say yes and figure out how to do it later!” (Sir Richard Branson)

Der muss es ja wissen!

Viel Erfolg, good luck und alles was man eben sonst noch so braucht!

Muchos lovos,

Eure De Sa

 

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s